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"Jedes Volk existiert solange auf der irdischen Ebene, bis es seine Aufgabe gelöst hat. Einzelne können scheitern, doch ein Volk nie."
Rudolf Steiner

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Mittwoch, 13. März 2013

Das Konklave 2013

Viel ist im Vorwege spekuliert worden, wer der neue Papst werden könnte. Ein Italiener sei mal wieder dran, sagen die Anhänger der Kardinäle Scola und Bertone, jedoch war auch die Rede von Verwicklungen in die Vatikanbank-Affäre.

Kuppel des Petersdoms
Wer sich frischen Wind und neue Wege in der RKK wünscht, denkt an den netten Kardinal John Tong Hon aus Hongkong, oder Peter Turk- son aus Ghana. Im Gespräch war auch Sean O'Malley aus den USA, aber da besteht die Befürchtung von zuviel Macht- fülle. Gerecht wäre eher ein Kardinal aus Südamerika, wo die meisten Katholiken leben – aber wird Gerechtigkeit ge- wählt? Eher nicht, wenn wir sehen, daß es immer noch zuviel Armut auf der Welt gibt. Und Kardinal Scherer aus Brasilien gilt eher als konservativ. Die Existenzberechtigung der RKK wird immer mehr infrage gestellt, weil die Kirchenfürsten in Reichtum schwimmen, mit dem sie noch viel mehr Hilfe leisten könnten; wegen der konservativen Ablehnung von Kon- domen zur Verhütung; und wegen der fehlenden Gleichwertigkeitsstellung der Frau. Und ei- ne Entschuldigung für das erlittene Unrecht von Frauen während der Inquisition wäre ober- fällig.

Ganz abgesehen von den mafiösen Finanzverstrickungen und den vielen Mißbrauchsskan- dalen, müßte der neue Papst eine starke Figur sein, der im besten Falle mit diesen Zustän- den aufräumt – doch dürfte es auch genug kardinäle Brüder geben, die genau das nicht wollen.

HS = Halbsumme

Ich hatte mir die Live-Übertragung auf Phönix angesehen, aber nur weil ich wissen wollte, wann das ominöse Portal geschlossen wird, das war um 17h34 MEZ. Interessant war zu beobachten, daß der Einzug der Kardinäle in die Sextinische Kapelle begann, als Merkur am DC war. Darauf folgten die persönlichen Eide auf das Evangelium, im Anblick des „Jüngsten Gerichtes“, dem berühmten Gemälde von Michelangelo, während Chiron am DC unterging; da war so manchem Kardinal das Schwitzen anzusehen. So sei jeder von ihnen nur Gott ver- pflichtet – was aber auch bedeutet: allen Menschen.

Konklave Beginn, schließen der Tür
Was ist nun in diesem Ereignis zu se- hen? Es soll analysiert werden, bis ins Detail, und es kommt dabei sehr auf die Wahrnehmung an (Jungfrau-AC, Merkur in 6). Diese Wahrnehmung soll die feinfühlige Analyse derer sein, denen man hier begegnet (Merkur in Fische, Fische in 7). Ob die kurze Zeit des vorher Kennenlernens dazu aus- reichte, wage ich zu bezweifeln. Es dürfte eine allgemeine Unschlüssigkeit herrschen, man weiß zuwenig über die anderen, es fehlen Informationen, und es könnte Probleme bei der Verstän- digung geben (Merkur ← rückläufig). Dies halte ich für ein gravierendes Pro- blem, denn die Entscheidungsfindung bei einem rückläufigen Merkur ist ein- fach nicht ausgereift, und womöglich kommt man später zu Erkenntnissen, die eine Wiederholung erforderlich ma- chen. Zum Teil ist die Wahrnehmung auch schmerzhaft, weil einiges Gehör- te nicht in ein christliches Weltbild paßt (Merkur in HS Chiron-Neptun).

Die Kardinäle sind im 7. Haus zu finden, versammelt in der Begegnung, wo alle nach Be- wußtsein streben. Und wir sehen, daß sie doch recht verschieden motiviert sind. Da gibt es die charismatischen Alpha-Männer, die siegen wollen (Sonne), und diejenigen, die sich von wahrer Liebe und Hingabe leiten lassen (Venus in Fische). In der Widder-Fraktion finden wir die emotional Aufgeregten (Mond), die sich vor kurzem mit den Radikalen und Zielgerich- teten (Mars) gestritten haben (Mond Konj. Mars). Dann sind da noch die Reformer, die einen Richtungswechsel bevorzugen (Uranus). Sie alle sind nun ihrer spirituellen Schau und Wahr- heit verpflichtet (Neptun H7 in ihrem 12. Haus).

Die Tür ist definitiv zu, es kann niemand nach außen kommunizieren (Saturn in 3 im Skor- pion), sondern das geht nur innerhalb ihrer 4 Wände, in diesem Fall die Sixtinische Kapelle (Pluto H3 in 4), was auch einen gewissen Druck darstellt, oder auch Ängste die auftauchen können. Was die Motivation des Herzens angeht, so besteht sie nicht nur aus Freude (Schütze in 4). Da gibt es diejenigen, die vom Schöpfergeist und dem Herz der Welt erfüllt sind (Quaoar Konj. GZ), und solche, die hemmungslosen Verrat betreiben (Pholus Konj. Ixion) – all das sucht seinen Glauben zu verkünden (Jupiter H4 in 9). 

Doch dieser Glaube ist verletzt und steht in deutlichem Mißverhältnis zur Wahrheit (Jupiter Qu. Neptun-Chiron). Dieses Quadrat zeigt an, daß in der logischen Folgerichtigkeit Saturn und Uranus 'fehlen', also es wird weder wahre Verantwortung übernommen, da gäbe es noch einiges aufzuarbeiten, und sie wird durch Machtanspruch verhindert (Saturn ← rück- läufig im Skorpion). Und es fehlt natürlich die Freiheit, die hier zur Bedingung werden müßte (Uranus H6), und das werden wohl die Reformer einfordern. Wer sich wirklich an der Wahr- heit orientiert, der müßte spüren, daß er diesen Rote-Kleider-Clan sofort verlassen müßte (Neptun H7 in 6). Was jetzt nicht mehr geht.

Die Mars-Kardinäle sind auch diejenigen, die für die Interessen der Vatikanbank kämpfen (Mars H8 in 7). Da wissen wir schon, daß es reichlich Verstrickungen in den Finanzkanälen gibt (Pholus-Ixion Qu. Venus H2). Über die Tatsachen sind angeblich alle am Montag infor- miert worden, und dies war der vorausgegangene Streit (Mond Konj. Mars), wobei die Ban- ker richtige Zankäpfel sein dürften (Eris + Pallas in 8). Ein weiterer Streitpunkt wäre sicher der Kindesmißbrauch (Pluto in HS Saturn H5 + Neptun-Chiron, Mond-Mars Qu. Pluto), und darüber darf erst recht kein Wort nach außen dringen (Pluto H3).

Wie ist nun der weitere Verlauf? Wir folgen den Aspekten, die Mond und Merkur noch bilden. Zunächst steht eine Überraschung an, und es könnte sein, daß ein Reformer in die engere Auswahl kommt (Mond Konj. Uranus). Doch dann steigt die Angstschwelle, und die Mäch- tigen könnten Druck ausüben (Mond Qu. Pluto). Diese Aspekte laufen bis morgen früh, und wenn Mittwoch im ersten Wahlgang keine Entscheidung gefällt wird, dürfte bis Donners- tagabend nichts passieren, weil der Mondwechsel in den Stier erst um 20h08 ist. Dann wird wahrscheinlich erst Freitag weißer Rauch aufsteigen. Daß die Wahrheit ganz ans Licht kommt, damit können wir auch nicht rechnen, denn Merkur dreht vorher auf 5° Fische um – ohne eine genaue Konjunktion mit Neptun.

Bleibt noch das Ergebnis: es wird ein kommunikativer Denker sein, der gewählt wird (MC im Zwilling), zwar feingeistig (Merkur in Fische) und hochintelligent (Merkur Konj. Neptun Qu. Jupiter), aber nicht über alle Hintergründe informiert (Merkur ← rückläufig), und er wird sich eher angepaßt verhalten (Merkur in 6). Doch wird er noch das verborgene Wissen erhalten, was jedoch schmerzhaft für ihn ist (Merkur Konj. Chiron + Qu. Jupiter am 29.03.), sinniger- weise am Karfreitag.

Die Göttliche Mutter © Brigitte Jost
Doch im Ergebnis 'mischen' noch ein paar Damen mit. Es sind die reine Priesterin Vesta als Hüterin und Bewahrerin, die unabhängige starke Lilith, und die Große Mutter Ceres, die hier noch ein Wörtchen mitzureden haben (Ceres, Lilith, Vesta in 10). Alle stehen im Qua- drat zur Venus, die eher die brave Eva reprä- sentiert, und deuten damit an, daß ihre Qua- litäten nicht vollständig integriert und noch nicht in der Zeit sind, sie aber jetzt schon Führungsanspruch erheben. Der Verrat an al- len weiblichen Komponenten ist klar zu sehen (Pluto Qu. Mond, Pholus-Ixion Qu. Venus und Opp. Ceres-Lilith-Vesta). 

So wird zum nächsten Pontifikat auch gehören, sich genau damit auseinanderzusetzen – und auch das wird ihm erst später klar werden, dank rückläufigem Merkur. Er ist wirklich nicht zu beneiden. Denn die Wahrheit ist eindeutig mit der Göttin verbunden (Ceres Spiegelpunkt Trigon Neptun). Dies steht in den nächsten Jahren an, und je mehr die Frauen in ihre Kraft gehen, also die Lilith annehmen, und sich auch gut behüten, umso eher wird die Göttin für alle sichtbar.

Wohlan denn – mach es so gut du kannst, neuer Papst.