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"Jedes Volk existiert solange auf der irdischen Ebene, bis es seine Aufgabe gelöst hat. Einzelne können scheitern, doch ein Volk nie."
Rudolf Steiner

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Donnerstag, 20. Januar 2011

Ursache und Lösung von Wut

In uns existieren viele Persönlichkeitsanteile, und unsere Emotionen gehören dazu. Sie sind einerseits Teil des Unterbewußtseins, andererseits sind es hauptsächlich die Emotionen des inneren Kindes, die wir fühlen. Dieses innere Kind ist eine zentrale und wichtige Instanz in uns, die uns lebenslang begleitet. Alle Erfahrungen, die wir in den ersten 5 Lebensjahren machten, prägen unsere Charakterstruktur, und das innere Kind behält die entsprechenden Verhaltensmuster und Gefühle, bis wir sie eines Tages erlösen - und wenn es Jahrzehnte dauert. So kommt es, daß viele Menschen noch heute in ihren Beziehungen immer wieder auf die alten Muster stoßen, die eigentlich das Kind/Eltern-Verhältnis betreffen. Dann genügen oft kleine, aber bestimmte Reize von außen, eine Person in Wut zu versetzen. Im Nachhinein versteht so jemand oft selbst nicht, was passiert ist; kann aber meist nicht die Zusammenhänge erkennen.

Zuerst brauchen wir die Unterscheidung von Zorn und Wut. Zorn ist die natürliche Empörung über einen völlig ungerechten Zustand, und er ist die erwachsene Form von Empörung, die manchmal notwendig ist, um andere auf nicht tragbare Zustände hinzuweisen. So greift Zorn auch nicht an, sondern macht sich 'Luft'. Wut hingegen ist die immer noch kindliche Empörung auf die Eltern, die meist mit Verurteilung, Schuld-zuweisung und Angriff auf den jeweiligen Gesprächspartner verbunden ist - hier liegt eine Übertragung und somit Verstrickung vor. Wut ist also unsere kindliche unerlöste Emotion, die, unbewußt gelebt, recht viel Unheil anrichten kann. Sie ist im Solarplexus angesiedelt, der die Schattenthemen von Macht und Ohnmacht speichert.


Die Emotionen bedingen einander, das heißt, am Anfang war immer der Schmerz. Er ist die Ursache für jede Angst, die ohne Schmerz keinen Existenzgrund hätte. (siehe Ursache und Lösung von Angst und Schmerz ) Die Wut entsteht nun daraus, daß wir überhaupt so etwas wie Angst und Schmerz empfinden müssen. Und je mächtiger der als kleines Kind empfundene Schmerz war, umso größer und blinder ist die Wut als Erwachsener, die im Extremfall auch jede Eigenkontrolle durchbricht. Denn normalerweise 'hütet' unsere innere Kontrolle - auch eine der Subpersönlichkeiten - die Gefühle von Schmerz, Angst und Wut, und zeigt sie im Alltag nicht. Sie 'sitzt' sozusagen auf unseren Grundgefühlen wie ein Deckel und läßt sie nicht durch. Je mehr wir als Kind diszipliniert und kontrolliert wurden (übrigens ein typisches Sonne/Saturn-Problem), umso stärker muß unsere Kontrolle all die Gefühle 'unten' halten. Dann haben wir das umgekehrte Problem, Wut nicht zeigen zu können; und diese Erlebnisform ist so typisch für das Entstehen von Depression.

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In der Graphik aus meinem Buch könnt ihr sehen, wie der Aufbau ist. So entsteht Depression nur aus dem einen Grund, weil Schmerz, Angst und Wut durch zu übermäßige Kontrolle nicht ausgedrückt werden können. Depression ist eine übergelagerte Form von Traurigkeit, die blockiert ist; die eigentliche Trauer, der Schmerz, sitzt ganz tief unten. Die inneren Strategen spielen im ganzen Szenario noch eine wichtige Rolle - dies ist noch ein Thema für sich, was in meinem Buch ausführlicher erklärt wird. Aber all diese Überlagerungen unseres natürlichen Ausdrucks verhindern letztendlich, die universelle Liebe zu leben.

Der 1. Schritt zur Lösung ist, daß wir uns klar machen, daß alle unsere Gefühle eine Daseinsberechtigung haben. Der 2. Schritt ist, uns zu erlauben, die Gefühle auszudrücken. Nun, Trauer ist oft leichter auszudrücken als Wut; und dafür brauchen wir einen geschützten Rahmen, wie in Begleitung eines guten Therapeuten; oder wenn wir es alleine tun, in einem Raum wo wir uns geborgen fühlen. Vor allem ist es wichtig, der Ursache nachzuspüren, die  unserer Wut zugrunde liegt - denn darunter ist noch Angst und Schmerz. So sollten wir alles Wesentliche aus unserer Kindheit herausfinden, damit wir das Problem besser einordnen können. Die verschiedenen Prägungsmerkmale, die in den ersten Jahren erlebt werden können, sind auch im Buch beschrieben. Der 3. Heilungsschritt gelingt am besten, wenn wir in direkten Kontakt mit unseren Subpersönlichkeiten gehen, und sie befragen, was sie von uns brauchen. Wem das schwer fallen sollte: dies wird u. a. in meinen Seminaren vermittelt, die im Frühjahr anlaufen sollen.

Wenn wir den Schmerz erkannt und gefühlt haben, der Angst eingejagt hat und weshalb wir Wut empfinden, dann können wir auch aktuelle Situationen besser einschätzen. Die Wut des inneren Kindes läßt uns ohnmächtig fühlen, und wenn wir heute mit einer ähnlichen Konstellation zu tun haben, kommt blitzartig die alte Wut und Ohnmacht wieder hoch. Dann kann man sich aber auch sicher sein, in eine Übertragung geraten zu sein: diese heftige Wut, die empfunden wird, ist garantiert auf ein Elternteil gerichtet - das Gegenüber hat nur unbewußt die gleichen Reizsignale gesendet, wie wir sie aus der Kindheit kennen. Sobald wir die Übertragung erkennen und zurücknehmen, verschwindet auch die Wut - und wir können uns daran machen, die Beziehung zu den Eltern weiter zu klären. Diese Klärung und Vergebung mit den Eltern, die notwendig ist für unsere eigene Entwicklung, wird uns nachhaltig befreien, und dann werden auch keine Übertragungen mehr stattfinden. Dann ist es auch überflüssig geworden, wütend zu sein. 

Aber Zorn - im Sinne von Empörung/ Entrüstung - dürfen wir uns weiterhin gestatten, und zwar darüber, daß Kindern immer noch Angst und Schmerz zugemutet wird. Dies ist das Grundübel der Gesellschaft, weil es alle Mißstände produziert: von Mißbrauch bis Kriminalität, von Lügen bis Unterdrückung, von Mangel bis Gier. Mich macht es auch zornig, wenn ich von frischgebackenen Müttern höre, sie wollen sehr bald wieder arbeiten, obwohl sie es finanziell nicht müßten. Das schafft erst die Voraussetzung, daß Kinder früh ihre Bindungsängste entwickeln, weil 'Mama nicht da ist'. Wenn Kinder seelisch gesund aufwachsen sollen, brauchen sie die Nähe der Mutter mindestens 3 Jahre, wenn nicht gar 5 Jahre. Dies ist aber ein sozialpolitisches Thema, das gerade auf Bundesebene verkehrt vorgelebt wird  (Familienministerin) und noch auf Erkenntnis wartet. Für uns gilt: liebevoll mit sich selbst umgehen, mit dem inneren Kind und mit jedem unserer Gefühle, denn all dies braucht Zuwendung, Liebe und Akzeptanz, um wachsen zu können.

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Bei Interesse an meinen Seminaren "Schlüssel zur Heilung des inneren Kindes" bitte jetzt schon anfragen, damit ich rechtzeitig organisieren kann, danke

Diese Arbeit basiert auf den Grundlagen von Dennis Barron, "Es gibt keine negativen Gefühle"