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"Jedes Volk existiert solange auf der irdischen Ebene, bis es seine Aufgabe gelöst hat. Einzelne können scheitern, doch ein Volk nie."
Rudolf Steiner

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Donnerstag, 17. Februar 2011

Die Macht der Vergebung / 3

© www.quantumholoforms.com
Die nächsten Monate und Jahre werden wir noch reichlich mit den Themen von Schuld und Urteil, Macht und Vergebung zu tun haben. Dann, wenn das alte System zusammenbricht, wird es viel Zorn und Entrüstung geben, und viele Menschen werden Vergeltung und Rache fordern. Wir werden darauf vorbereitet sein müssen, und zwar ab jetzt, denn die momentanen Energien sind so hoch, daß jederzeit plötzliche Entwicklungen auftreten können. Deshalb ist es so wichtig, daß wir alle in unserer Mitte sind, im Herzen zentriert und von dort aus handelnd.

Was wir brauchen werden, ist das Verständnis der Zusammenhänge, so daß wir es auch anderen   erklären können. Wir sollten die Mechanismen durchschauen können, mit denen sich die bisherige 'Elite' am Machthebel hält – denn nur so können wir auch entschieden darauf hinwirken, daß diese Zustände, wie sie jetzt sind, nie mehr auftreten und zugelassen werden. Sie lassen sich alle von Angst und Gier leiten, diese Möchtegernkönner – wie wir es schon längst befürchtet haben – auf  Kosten der Menschheit. Doch damit ist nun Schluß, denn die Energien wandeln sich jetzt rapide.

Wir können nun getrost die Vergangenheit loslassen, indem wir allen vergeben, die uns das Leben schwer machten. Die Befreiung von Schuld ist unsere Befreiung – wenn wir dies erkennen, haben wir den größten Schritt getan. Alles übrige ist dann nur noch in Liebe zurechtrücken und in Mitgefühl auflösen – dann sind wir frei für das große Abenteuer der Neuen Zeit, die in großen Schritten auf uns zukommt.


„Alle Heilung ist eine Befreiung von der Vergangenheit.
Das einzig Wertvolle in der Welt sind jene Teile, die Du mit Liebe ansiehst.
Das verleiht ihr die einzige Wirklichkeit, die sie je haben wird.
Die Auferstehung der Welt erwartet Deine Heilung und Dein Glück.“
 
*  Ein Kurs in Wundern


Macht und Ohnmacht

Wenn wir die Situationen in unserem Leben beleuchten, in denen wir uns ohnmächtig fühlten und der Macht anderer ausgesetzt waren – was können wir mit dem Wissen über die Positive Absicht* daraus schließen?
 *  über die Positive Absicht siehe Kapitel 5 in meinem Buch

Zum Verständnis von Machtausübung: dahinter steht das Ego, das Kontrolle über andere haben möchte, aus verschiedenen neurotischen Gründen:

●    egoistische Herrschsucht
●    Verlustangst
●    Manipulationen und Schuldprojektionen auf Andere
●    Unterdrückung von Freiheit Anderer
●    Pervertierung von Hass und Wut bis zur Zerstörung von Leben

Die eigentlichen Ängste dahinter sind:

●    ich glaube meinem Ego mehr als meiner inneren Wahrheit
●    die Angst, die Kontrolle über andere zu verlieren
●    die Weigerung, sich die eigenen Schattenthemen anzuschauen
●    die Angst, die eigene 'Schuld' wahrzunehmen und nicht auszuhalten
●    Selbsthass und die Unmöglichkeit, sich zu vergeben
●    die Angst, sich den Schmerz über das Ungeliebtsein einzugestehen

Die positiven Absichten dahinter sind:

●    zeig mir, wie ich meiner inneren Wahrheit mehr trauen kann als meinem Ego
●    zeig mir, wie ich mich selbst befreien kann
●    zeig mir, wie ich mit meiner Angst, meinem Schmerz umgehen kann
●    zeig mir, wie ich hinter der Schuld meine Unschuld sehen kann
●    zeig mir, wie ich Vergebung lerne und mich selbst zu lieben
●    zeig mir, wie ich meinen Schmerz, von der Liebe getrennt zu sein, auflösen kann

Dies sind die Gründe, warum wir bei solchen egozentrierten Machtausübenden sehen können, daß sich tief hinter ihrem verbogenen Verhalten ein Aufschrei nach Liebe verbirgt. Auch sie bedürfen letztendlich unser Verstehen und Mitgefühl. Wenn wir aus unserem Verurteilen aussteigen können, um die Wahrheit in ihnen zu sehen – daß auch sie Liebe sind – befreien wir sie von jedem Schuldverständnis. Die wahre Vorgehensweise ist, nicht Rache und Vergeltung zu üben, sondern diese Menschen mit legalen Mitteln zuerst daran zu hindern, weiteren Schaden anrichten zu können. Sobald sie erkennen, daß ihre alten Methoden nicht mehr funktionieren, bricht ihr Widerstand gegen Veränderung zusammen und sie können mit unserer Hilfe den nächsten Schritt gehen, wenn wir sie mit Würde, Respekt und Liebe behandeln.

Schauen wir uns nun unsere eigenen Ohnmachtsgefühle an. Meist stammen sie aus der frühen Kindheit; jedoch wirken solche Erlebnisse bis ca. 21 Jahren als traumatisch.

Wir können folgende Erfahrungen gemacht haben:

●    die Unterdrückung unserer instinktiven Gefühle Schmerz, Angst und Wut
●    die Unterdrückung des Aussprechens unserer inneren Wahrheit
●    seelischen, körperlichen und geistigen Mißbrauch
●    die Einschränkung unserer Freiheit
●    Existenzangst

Die Ohnmachtserfahrung kann dazu beitragen, die Verstrickung zwischen Opfer und Täter zu entlarven und einer Lösung zuzuführen. Manchmal (!) ist hier auch eine Ursache von karmischem Machtmißbrauch zu finden, der nach Ausgleich sucht.

Dadurch glaubten wir über uns selbst:

●    „so wie ich bin, bin ich nicht richtig“
●    meine ursprünglichen Gefühle sind unerwünscht
●    ich darf meinen göttlichen Ausdruck von Liebe nicht zeigen
●    ich darf nicht sagen, was ich denke
●    nur wenn ich den Regeln folge und Leistung bringe, bekomme ich Anerkennung
●    es ist für mich überlebenswichtig, mich an die Regeln zu halten
●    lähmende Angst, etwas 'Unrechtes' zu tun, hindert mich im Verhalten und Ausdruck
●    ich bin nicht liebenswert

Im Laufe der Kindheit und des Erwachsenwerdens lernten wir somit, unsere Emotionen zu kontrollieren, und sie nur dort zu zeigen, wo wir ein annehmendes Umfeld vorfanden. Dieses Verhaltensein im Ausdruck lähmt psychische Energie, also seelische Kraft. Sobald sich unser Erwachsenen-Ich herausbildet (ab ca. 7 Jahren) und in der folgenden Zeit, wird die Kritik der Eltern, wenn wir selbst erwachsen sind, vom kritischen Erwachsenen-Ich übernommen. Nun sind wir es selbst, die uns insgeheim diese Negativ-Befehle geben.

Was würde die Liebe jetzt tun?

Sie würde anfangen, sich liebevoll um unsere inneren Verletzungen zu kümmern und die damit verbundenen Pakte und Verstrickungen bewußt erkennen und auflösen, sodaß wir nach und nach unser inneres Kind befreien und heilen können.

Wir wandeln die alten Glaubensmuster um in:

●    so wie ich bin, bin ich genau richtig und vom Schöpfer so gewollt
●    ich bin liebenswert
●    ich bin es wert, Liebe zu empfangen
●    ich werde auch ohne Leistung bedingungslos geliebt
●    meine tiefe innere Wahrheit ist erwünscht und wird gebraucht in der Welt
●    ich empfinde tiefe Liebe für mich und alle Wesen


Die Macht der Vergebung

Solange wir jemandem das Schuld-Etikett anheften, befinden wir uns mit ihm in einer Verstrickung. Was meistens nicht bewußt wird, ist, daß wir uns mit einer Schuldzuweisung an den anderen fesseln, also selbst nicht frei sind. Wir müssen das etablierte Schuldkonzept mit neuen Augen betrachten. Was nicht einfach ist, wenn es um extreme Straftaten geht und hohe persönliche Verluste eingetreten sind. Doch bleibt die Tatsache, daß Täter von der Gesellschaft ausgegrenzt, und Opfer meist vernachlässigt werden. All das erschafft immer neue Verurteilung und Trennung.

Die Kehrseite ist, daß Täter ihren Selbsthaß auf ihr Opfer projizieren – im Grunde meinen sie sich selbst. Jeder Täter greift in Wahrheit sich selbst an, aber er kann es nicht sehen; denn sein Eingeständnis würde bedeuten, seinen ganzen Selbsthaß zu fühlen, und davor hat er eine tiefe Angst. In diesem Sinne ist jeder Täter sein eigenes Opfer.

Auch die Opfer haben eine Kehrseite: sie projizieren ihre mangelnde Selbstliebe auf den Täter, in der unbewußten Erwartung, keine Liebe, sondern Strafe verdient zu haben. Das Opfer ist meist nicht bereit, den eigenen Mangel zu erkennen und gibt dem anderen die  Schuld. Jemandem Schuld geben ist jedoch ein Angriff, und in der Opferhaltung bleiben ist ebenso ein Angriff. In diesem Sinne greift das Opfer an und wird somit zum Täter.

Wir sehen, mit diesem Blick, der größeres Verständnis für die Ursachen sucht, verwischen sich die Grenzen, und Schuld fängt tatsächlich an, absurd zu erscheinen, was sie auch ist. Doch haben wir eins noch nicht in Betracht gezogen: die Tatsache, daß alle Menschen im Grunde eine Einheit sind. Diese Betrachtung hat weitreichende Folgen, denn sie macht deutlich, daß wir immer nur uns selbst angreifen. Wenn klar wird, daß Du ich bist, und ich bin Du, dann wird es unmöglich, uns von den anderen getrennt zu sehen. Denn es wäre absurd, sich selbst im Anderen anzugreifen.

Diese Erkenntnis bringt uns zu der Einsicht, daß wir uns besser von allen Verstrickungen lösen. Wenn wir Schuld als nicht existent sehen können und die Unschuld in den Menschen wahrnehmen, schenken wir uns und den Anderen die Freiheit. Und das, was bereits geschehen ist und Wunden geschlagen hat, das braucht Vergebung. Es ist nicht mit einer Entschuldigung getan. Wir müssen im Herzen bereit sein loszulassen, den Vorwurf aufzugeben und das Urteil aus dem Herzen auszuradieren. Die schönste und effektivste Methode, um Vergebung zu erreichen, fand ich in einer schamanischen Überlieferung aus Hawaii, und sie wird dort Ho'oponopono genannt:

Ein Heiler wurde in ein psychiatrisches Heim gerufen, um mit den Kranken zu arbeiten. Er sah sich die zwanzig Insassen an und studierte die Krankenakten. Dann ging er in die Meditation. Die hawaiianischen Heiler gehen von dem Bewußtsein aus, daß alle Menschen Eins sind. Das bedeutete für den Heiler, daß er davon ausging, daß irgendein Teil von ihm selbst die Krankheit mitverursacht hat. Er vergab nun diesem Teil von sich, der an dem Krankheitszustand mitgewirkt hat, indem er  zu diesem Teil sagte: "Es tut mir so leid. Ich liebe dich." Er machte nichts anderes als jeden Tag diese Vergebungsübung, ein halbes Jahr lang. Nach dieser Zeit waren alle zwanzig Patienten gesund.

Sananda © Del Parson
Das ist ein Tatsachenbericht. Ich hörte ihn von Chuck Spezzano, der als Dr. der Psychologie auf Hawaii arbeitet, und habe die Übung selbst schon oft gemacht. Wenn ihr diese Vergebungsübung machen wollt, so geht in euer Herz und macht zuerst die Selbstliebe-Übung. Dann fühlt die Verbundenheit mit allen Menschen. Wendet euch an den Teil von euch, der Mitverursacher ist für das Problem, das ihr heilen wollt, und vergebt euch selbst. Macht das jeden Tag und bleibt geduldig, was die Ergebnisse betrifft.

Diese Übung ist genial, weil sie den Blick dafür öffnet, daß wir alles heilen können aus dem Einheitsbewußtsein heraus. Wir können das Vergeben nicht nur für die eigene Heilung einsetzen, sondern überall da, wo sie gebraucht wird. Vergebung ist eines der mächtigsten Werkzeuge, das uns allen zur Verfügung steht. Mit ihr können wir die größte stille Revolution anzetteln, die es je gab.

*

“Jedesmal, wenn ein Mensch seine Verletzungen losläßt
und sich selbst und anderen vergibt, stehe ich an seiner Seite.
Ich bin derjenige, der ihn in den Armen hält und tröstet.
Ich bin derjenige, der sich mit ihm vor dem unsichtbaren Gott verneigt.
Du mußt deine eigene Fehlbarkeit erkennen,
so wie ich gezwungen war, meine zu erkennen.
Indem du Regeln aufstellst, erstickst oder verleugnest du die Liebe.
Doch niemand ist so groß wie die Liebe, weder du, noch ich.
Und es ist die Liebe, vor der wir beide uns verneigen müssen.”

 Jesus Sananda

aus “Die Wunder der Liebe” von Paul Ferrini