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"Jedes Volk existiert solange auf der irdischen Ebene, bis es seine Aufgabe gelöst hat. Einzelne können scheitern, doch ein Volk nie."
Rudolf Steiner

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Sonntag, 28. Juli 2013

Jupiter im Krebs: die Heilung der Familien

Jedes Jahr besucht Jupiter ein anderes Sternenland. Der großzügige joviale Gönner unter den Planeten befindet sich seit 26. Juni im Krebs, dem kardinalen Wasserzeichen, und wird im Laufe des Jahres die Gewässer schon ins Fließen bringen.

Nautilus © seelenfindung.de
Das Zeichen Krebs steht für unser Empfinden, unsere see- lische Kraft, die wie eine Quelle aus uns hervor spru- delt, aus unserem Urgrund, der verbunden ist mit der Familie, den Ahnen und dem Volk. Und je nachdem, wel- ches Nest uns gebaut wurde, und was die Ahnen an uner- ledigten Themen an uns wei- ter reichten, sprudelt unsere innere Quelle mehr oder weniger kraftvoll und fröhlich. Aber diese Quelle in uns ist rein wie der allererste Morgen, sie ist unschuldig – auch wenn uns das Leben hier und da verbiegen will und ablenken kann vom Wesentlichen. Und doch bleibt sie rein, durch ihre sich selbst erneuernde Kraft. Wir brauchen uns nur zu erinnern, indem wir sie fühlen.

Jupiter kommt nun daher und bringt frischen Schwung hinein, in unsere Gefühlswelt, in die Familien und die Völker. Sein Feuer wärmt unsere Quelle, und wir beginnen uns zu erinnern: da war doch noch mehr? An Nestwärme, an Verbundenheit, Willkommensein und Gebor- genheit -?

Doch Jupiter wird nicht nur Gewässer und Gemüter erhitzen, er bringt auch seine eigenen Qualitäten herein. Jupiter will auf jeden Fall mehr: er möchte glückliche Familien sehen, er bringt Fülle wie glückliche Gelegenheiten, er fördert die Einsicht durch geistige Schau und Verstehen, und er will vor allem Eines: Gerechtigkeit für die Völker. Denn Jupiter ist ein weiser Lehrer und Richter, wie einst König Salomon, und sorgt für gleichmäßig gerechte Verteilung, weil er darin eine Sinngebung sieht. Dies alles geschieht natürlich nicht von heute auf morgen, aber das Bewußtsein dafür wird nun überall wach.

Jupiter/Zeus
Jupiter (Zeus) war der Herrscher des Olymp, und teilte sich die Macht mit seinen Brüdern Neptun (Poseidon) und Pluto (Hades). Ein kurzer Ausflug in das systemische Familienerbe macht deutlich, daß nicht nur wir unsere Schatten erlösen müssen, um weise zu werden – auch die Götter der Antike kämpften darum, und gaben damit die Ursprungsvorlage zum Astro-Drama.

Jupiter war ein Sohn von Rhea und Saturn (Kronos). Die Tragödie begann, als Saturn einst seinen Vater Uranus (Uranos) entmannte, um die Herrschaft an sich zu reißen. Aus Angst, daß ihm dasselbe widerfahren könnte, ver- schlang er seine Kinder gleich nach der Geburt. Rhea war darüber verzweifelt, und wollte wenigstens ihren Jüngsten retten – und so gab sie Saturn einen in Windeln gewickelten Stein. Heimlich brachte sie Jupiter nach Kreta, wo er ganz verborgen von Nymphen aufgezogen wurde. Als Mann kehrte er zurück, und ließ seinem Vater von einer Nymphe ein Brechmittel einflößen – sodaß Saturn alle seine Kinder wieder ausspie. Der Kampf gegen Saturn dauerte 10 Jahre, doch unter Jupiters Führung konnte die alte Göttergeneration der Titanen besiegt werden.

Wenn das kein Stoff für eine Familienaufstellung ist. Der Vater entmannt den Großvater … nun wissen wir, daß Großvater Uranus die Schöpferenergie des Ursprungs darstellt, und der Garant für Freiheit ist. Saturn-Kronos hingegen ist der Hüter der Zeit (Chronos = Zeit), und er bestimmt, wer oder was in die Zeit kommt. Saturn hat sich hier gegen den Vater aufgelehnt, und ihn auch noch kastriert; daraus läßt sich schließen, daß er nicht bereit war, den Ursprung der Schöpferenergie anzunehmen, sondern selbst bestimmen wollte. Eigentlich ist das auch ein 'Sündenfall', mit gravierenden Folgen. Es ist die verrückte Idee, den Ursprung ausschließen zu wollen, sich als Ego darüber zu stellen. Und genau das passiert heute überall, daß Uranus und somit der Ursprung verleugnet und ausgeschlossen wird – der Preis ist der zunehmende Verlust der Freiheit.

Übrigens hat die frühe katholische Kirche genau dasgleiche getan, auf dem Konzil von Nicäa 325 n. Chr. Dort wurde das Filioque, eine neue Reihenfolge der Anrufung, festgesetzt: vorher hieß es „Vater (Neptun), Heiliger Geist (Uranus) und Sohn (Saturn)“ - und nun: „Vater, Sohn und Heiliger Geist“. Damit wird radikal die wahre Bedeutung geändert: indem der Sohn vor den heiligen Geist gesetzt wurde, setzte sich der Mensch vor die göttliche Schöpferkraft, ein Ego-Spiel mit ernstem Hintergrund, daß der Mensch sich als mächtiger und wichtiger erklärte und damit den Ursprung der Schöpferkraft entmachtete. Die weitreichenden Folgen sind heute noch zu spüren: indem der Mensch die Schöpfung in all ihren Formen nicht respek- tiert, sondern zutiefst verletzt hat.

Jupiter trägt also den ungelösten Konflikt aus der väterlichen Linie, der sich auch im Glauben nieder- schlägt (die anderen Religionen haben bestimmt ähnliche Geschichten). Und wie geht er damit um? Er fordert vom Vater die Geschwister zurück, und bedient sich dabei einer List: die Nymphe gibt Saturn ein Brechmittel. Jupiter löst hier das Drama auf, indem er dem Vater entgegen tritt und ihm klar macht, daß er nicht aus Angst seine Kinder vom Leben abhalten darf, und befreit seine Geschwister. Ohne Gewalt, aber mit List, was auch eine Eigen- schaft Jupiters ist.

Wir können das in die heutige Zeit übersetzen: die saturnischen Regeln und Gesetze, die immer weniger Zeit für uns übrig lassen, hindern uns am wirklichen Leben. Die Freiheit wurde genauso kastriert wie der schöpferische Ursprung, und das ist auch daran zu merken, daß Eigenständigkeit vom System bekämpft wird. Die Konfliktlösungsstrategie Jupiters ist einzigartig: er stellt sich dem Vater und verdeutlicht, daß er seinen Ursprung nicht leugnen kann, ebenso wenig seine Kinder. Daß er unkonventionell 'nachhilft' zeigt, daß er den Uranus angenommen hat, wie durch 'sich dem Vater stellen' auch Saturn, und so den Weg frei macht für eine glückliche Lösung.

Systemisch gesehen bedeutet das, Vater und Großvater die Ehre zu erweisen,
was auch immer sie getan haben mögen.

Genauso verhält es sich astrologisch: erst wenn wir auf den Schöpfer (Neptun) hören, wenn wir uns aus allen Verstrickungen befreien (Uranus), und unsere Bestimmung (Saturn) annehmen, können wir mit glücklichen Fügungen (Jupiter) im Leben rechnen. Erst dann. Weil sonst wirken die Jupiter-Transite gar nicht. Jupiter braucht die sinnvolle Lösung, die sich ergibt aus der Annahme was ist, durch die geistige Schau ohne Bewertung, und kluges, manchmal listenreiches Handeln.

Es gibt noch eine geheimnisvolle Verbindung zwischen Jupiters Reich, dem Schützen, und dem Krebs, weil sie Spiegelzeichen sind (Mond als Rückseite von Jupiter). Wenn wir also auf unser Empfinden hören, fahren wir immer gut damit. So ist jede Schwangerschaft (Mond-Jupiter) eine glückliche Fügung, und sollten auch die Familien sein, als emotionaler Rück- halt, wo wir Geborgenheit finden können. Das dies heute nicht immer so ist, läßt nur den Schluß zu, daß wir schleunigst die Voraussetzungen dafür schaffen müssen.

Jupiter Ingress Krebs
Was sagt uns Jupiter im Moment des Eintritts in den Krebs? Das Radix ist auf Berlin gerechnet, dürfte aber für den ganzen mitteleuropäischen Raum gelten. Es geht um Kommunikation (AC Zwilling, Merkur H1 in 3), die ge- prägt sein sollte von wahrer Gesetz- mäßigkeit (Merkur Konj. Varuna), von Reinheit (Merkur Konj. Vesta), von Liebe und der Fähigkeit des liebevollen Behütens (Venus Konj. Ceres), was die Qualitäten der wahren Mutter oder auch Göttin hervorhebt. Dabei erhalten wir auch viel Unterstützung von ande- ren (Jupiter H7 in 1), zumindest von denen, die das als Notwendigkeit er- kannt haben, weil es uns ja allen gut gehen soll. Es ist auch die Auffor- derung des Himmels, uns in diesem Punkt durchzusetzen (Mars H12 in 1), im Sinne von „Dein Wille geschehe durch mich“. Dabei sollen auch sämt- liche Missbräuche von (menschlichen) Grenzen und der Natur auf den Tisch kommen (Sedna im Stier eingeschlos- sen in 12). Auch die Sonne verwirklicht das Thema in 1, wobei es um unseren lebendigen Ursprung geht (Sonne H4 in 1). Man könnte sagen, Familien wie Wohnorte werden neu gefügt, auch um bisherige Mängel zu beheben (Sonne-Jupiter-Lilith Konj.), und es geht dabei auch um die Wiederherstellung unserer Würde.

Wir sollen also den inneren König, die innere Königin in uns verwirklichen (Sonne-Jupiter als Bild des gerechten weisen Königs). Wir sehen auch, daß hier das große Trigon im Wasser- element entsteht (Jupiter im Krebs, Saturn im Skorpion, Neptun in Fische). Systemisch gesehen ist es die große Aussöhnung zwischen uns (Sonne), dem Vateraspekt (Saturn) und dem Gottvater(mutter)aspekt (Neptun), womit die Königs-Würde wiederhergestellt wird (Son- ne-Jupiter). Der Kampf ist jedoch noch nicht vorbei, denn wir brauchen noch die Befreiung von einengenden Bedingungen (Skorpion in 6), die schon als Dogma in den Geist gepflanzt wurden (Pluto in 8), und deshalb ist das Ziel auch die Befreiung (Uranus H10 in 11 Qu. Pluto). Wir sollen also unsere Wahrheiten erzählen, was das Zeug hält, auch unter schwie- rigen Bedingungen (Saturn in 6 Qu. Merkur-Venus). Diese Erschwernisse werden wohl durch die Banken geliefert, und durch eingefahrene Überzeugungen (Saturn H8 + H9).

Es ist also an der Zeit, den NWO's und Bankern ein 'listiges Brechmittel' in den Schampus zu träufeln – homöopathisch reicht. Die HP's unter euch können sich zu Wort melden, was man am besten nimmt – fühlt sich jemand berufen? Das ist natürlich nur eine Metapher (auch wenn es Spaß gemacht hätte ;-). Aber die wahren Werte und was wir zu sagen haben, sollen befreit und zur Bedeutung gebracht werden (Mond H2 + H3 in 10 im Wassermann). Es geht um die Heilung dieser uralten Kastration (Chiron als Mitherrscher im Schützen, hier in 11) und daß wir der Freiheit neuen Raum geben. Und das geht nur, wenn wir der göttlichen Schöpferkraft (Uranus) die Ehre erweisen.

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