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"Jedes Volk existiert solange auf der irdischen Ebene, bis es seine Aufgabe gelöst hat. Einzelne können scheitern, doch ein Volk nie."
Rudolf Steiner

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Montag, 30. August 2010

Mond und Emotionen

Seit jeher fasziniert der Mond in seiner ständig wechselnden Gestalt. Er beeinflußt die Gezeiten der Meere, den Fruchtbarkeitszyklus und auch unsere Stimmungen. Wenn er groß am Himmel steht, kommen wir ins Schwärmen und werden plötzlich von Sehnsucht erfüllt.

Zu welcher Gefühlsstimmung wir besonders neigen, lässt sich an der Mondstellung in unserem Horoskop sehen. Die Mondstellung im Zeichen sagt, wie wir fühlen und erzählt von unseren Bedürfnissen. Die Mondstellung im Haus beschreibt, auf welchen Lebensbereich sich diese Bedürfnisse besonders auswirken. Die Kombination von beidem kann sich harmonisch auswirken, wenn Zeichen und Haus in ihrem Element gleich sind, wie zB. ein Löwemond im 9. Haus, weil beide dem Feuer zugehörig sind. Finden wir jedoch einen Wassermannmond im 2. Haus vor, ist bereits ein innerer Konflikt da: der Mond in 2 hat zwar ein Sicherheitsbedürfnis, dem Wassermann ist jedoch jede Sicherheitsvorstellung zu eng. Dies gilt es also zuerst zu überprüfen. Wer seine Mondstellung nicht weiß, kann sich bei http://www.astro.com sein Horoskop kostenlos ausdrucken.

Danach schauen wir, wer der Hausherrscher des Mondes ist. Steht ein Mond im Skorpion in 4, beginnt das 4. Haus aber schon in der Waage, dann ist die Venus Herrscherin von Haus und Mond. Die Stellung der Venus gibt dann an, wo der Mond 'hingezogen' wird. Weiter ist wichtig, welche Hausspitze das Zeichen Krebs anschneidet, denn von dort kommt der Mond. Ein Planet transportiert immer die Inhalte seines Zeichens, so bringt der Mond die Eigenschaften des Hauses mit, das im Krebs steht. Haben wir unseren Mond soweit gedeutet, wenden wir uns den Aspekten zu.

Der Mond ist passiv, so nimmt er auch die Färbungen der Planeten auf, die ihn aspektieren. Sextile (60°) und Trigone (120°) haben eine fördernde Wirkung, während Quadrat (90°), Opposition (180°) und Konjunktion (0°- 6°) eine Spannung erzeugen, die den Mond unter Stress setzen, entsprechend den Eigenschaften der Planeten. Einzig die Konjunktion zu Jupiter, Venus oder Merkur ist positiv zu deuten. Insgesamt bekommt der Mond so eine spezielle Bedeutung für uns und kennzeichnet die Art und Weise unseres Empfindens.

Unsere Mondstellung beschreibt auch die näheren Umstände unserer Mutter zur Zeit unserer Geburt. Alle Mondaspekte erzählen darüber, welche Themen die Mutter noch zu lösen hatte, diese jedoch unbewußt an das Kind weiter gibt. Das gilt übrigens gleichermaßen für die Sonne und den Vater. Trotzdem sind es auch unsere Themen, die wir aus früheren Inkarnationen mitbringen - die Seele sucht sich halt Eltern aus, die zu unseren Themen passen - kein Grund also, sich zu beschweren. ;-)

Im Laufe unseres Lebens wird der Mond von anderen Planeten berührt, je nach Geschwindigkeit unterschiedlich lang, und dann setzen entsprechende Lernprozesse ein, je nach Eigenschaften des transitierenden Planeten. Dann sollten wir uns diesen inneren Prozessen stellen, weil wir damit weiteres Wachstum erlangen. Eine weitere Möglichkeit des Lernens bieten die Auslösungen im 7er Rhythmus. Man zählt ab Aszendent (AC) pro Haus 7 Jahre, das funktioniert vorwärts wie rückwärts durch das Horoskop. Je nachdem, wo unser Mond steht, wird er zu bestimmten Zeiten ausgelöst, und zwar nicht nur direkt, sondern auch über Aspekte. Zu solchen Zeiten ist es immer wichtig, sich den inneren Bedürfnissen besonders zuzuwenden, und das eigene Leben eventuell dahingehend zu überprüfen, ob es ihnen gerecht wird.


Der Mond zeigt unsere Vorlieben, wie wir uns am liebsten ausdrücken, und wie wir seelisch genährt sein möchten. So finden wir hier auch die Bedürfnisse unseres inneren Kindes, die wir ernst und wichtig nehmen sollten, besonders, wenn sie in unserer Kindheit nicht genug beachtet wurden. Indem wir unsere wahren Bedürfnisse erkennen und respektieren, leiten wir einen Heilungsprozeß ein, der unendlich wichtig zum Ganzwerden ist. 
Zum Vollenden des Lichtkörperprozesses gehört auch, die Emotionen zu bereinigen und zu heilen, und das schaffen wir am besten, wenn wir auf unser Empfinden hören, aber auch Angst, Wut, Schmerz und Trauer annehmen und heilen. Wir erreichen dies, indem wir all diese Gefühle ernst nehmen, zu ihnen in Kontakt gehen und ihnen zuhören. So übernehmen wir Verantwortung für unsere Gefühle und kümmern uns liebevoll um sie, und geben ihnen dadurch die Gelegenheit zu einer zweiten Kindheit, in der wir Vieles nachholen können, was wir früher vermißten. Der Lohn für diese - oft anstrengende - Arbeit ist die Befreiung von den Kindheitsdramen und sich endlich mit sich selbst wohlfühlen.

Wenn ihr Fragen dazu habt, benutzt doch bitte die Kommentarfunktion.

Freitag, 27. August 2010

2012 und der Mayakalender

Das Jahr 2012 elektrisiert die Menschen ähnlich wie die Jahrtausendwende, oder wie die von Nostradamus vorhergesagte Sonnenfinsternis im August 1999. Meist mit einer Mischung aus Angst und Erwartung, was denn nun auf uns zukommen möge, sind wir auf der Suche nach Antworten - doch wie wir noch sehen werden, die schlußendliche Erkenntnis wird sein: wir selbst sind es, die uns die Antworten geben werden.

Erinnern wir uns an den Hype, der um den Jahrtausendwechsel gemacht wurde, so können wir feststellen, daß nichts von den vorhergesagten Schreckensszenarien eingetroffen ist. Genauso ist es mit den Vorhersagen von Nostradamus: die letzten haben sich nicht mehr bewahrheitet. Dies hat natürlich Gründe, und der Hauptgrund ist der, daß in den letzten 20 Jahren ein Bewußtseinswandel eingesetzt hat, erst unmerklich und in den 90ern zunehmend, und die erwachten Menschen haben sehr viel bewußte Lichtarbeit mit sich und dem Planeten durchgeführt. Diese Lichtarbeit und die zunehmende Lichteinstrahlung der Sonne und des Galaktischen Zentrums haben tatsächlich zu einer globalen Anhebung der Schwingung geführt. Dies hat uns vor dem Schlimmsten bewahrt - doch ist noch lange nicht alles in Ordnung, wie wir tagtäglich sehen, und es ist weitere Anstrengung von uns allen erforderlich, die Waagschale für das Licht zu verstärken.


Das Jahr 2012 ist dasjenige, das von den alten Mayas in ihrem Kalender so hervorgehoben wurde. In diesem Jahr neigen sich viele kleine und große Zyklen dem Ende entgegen, insbesondere der große Präzessionszyklus der Sonne, der 26500 Jahre dauert. Dies ist die große Wanderung des Frühlingspunktes durch den Tierkreis der Ekliptik, und ebenso die Umlaufzeit der Sonne um das Sternbild der Plejaden. Manche Quellen* erzählen, die Mayas hätten Kontakte zu den Zivilisationen der Plejaden und des Sirius gehabt. Sie hatten ein außergewöhnliches Kalendersystem, das nicht wie bei uns auf der 12, sondern auf einer 13er Einteilung beruht. Diese 13er Zählweise ist natürlichen und weiblichen  Ursprungs, so hat das Jahr genau 13 Mondumläufe. Auch unsere früheren Göttin-Religionen hatten die 13 als Grundlage. Erst Papst Gregor IX. (1227-1241) führte die 12er Zählweise mit dem heute noch gültigen Gregorianischen Kalender ein, allerdings mit der damaligen Absicht der Kirche, das Weibliche noch mehr zu entmachten.

Das Hunab-Ku
Dies sind die Elemente des Mayakalenders: im äußeren Ring sehen wir die Glyphen der 20 Wellenperioden, die "20 Solaren Stämme". Jedes von ihnen trägt eine bestimmte Grundbedeutung, ähnlich der Tierkreiszeichen, von denen auch eines unsere Geburt mitprägt. Im weißen Ring finden wir die 13 Töne (Punkt=1, Strich=5), die jeweils eine bestimmte Position innerhalb einer Welle haben. Jede Welle der 20 Glyphen besteht aus diesen 13 Tönen, die fortlaufend gezählt werden. Sie werden als die '13 Töne der Schöpfung' bezeichnet. Ein 'Dreamspell' ist ein vollständiger Umlauf von 20 x 13 Tagen, also 260 Tage. Dies sind die Grundelemente des Maya Kalenders; wer mag, kann auch die I Ging Zeichen des inneren grünen Ringes dazu nehmen, sie werden als das Grundmuster der DNS/RNS-Genetik bezeichnet. Wer sich in die Deutung des Mayakalenders vertiefen möchte (was sich lohnt, man lernt viel über sich und die Zusammenhänge der kosmischen Entwicklung), kann sich beim Koessner-Verlag http://www.maya.at viel Büchermaterial auf Spendenbasis bestellen.

Der Tzolkin
Der Mayakalender endet am 21. Dezember 2012. Viele Prophezeiungen ranken sich darum, und oftmals wird ein Untergang beschworen, den es so nicht geben wird - obwohl jeder das ernten wird, was er gesät hat, und auch die alten unbrauchbaren Systeme müssen sich erneuern. Es ist diese außergewöhnliche Zeit der letzten Dreamspells vor dem Ende der Zyklen, die eine gewaltige Bewußtseinsveränderung einfordern. Dabei werden auf persönlicher und kollektiver Ebene alte negative Erfahrungen und Emotionen hoch gespült, die es gilt, endgültig loszulassen. 

Keiner von uns kommt um diesen Entwicklungsprozeß herum, und so ist es von unendlich großer Bedeutung für uns, innerlich aufzuräumen und eine intensive Gedanken- wie Gefühlshygiene zu betreiben. All das läuft letztendlich auf Loslassen und Vergebung hinaus, um die Vergangenheit hinter uns lassen zu können und uns für die Zukunft neue und positive, lichtvolle Visionen zu erschaffen.

So hat der Mayakalender an seinem Ende eine magische Wirkung, weil wir vielleicht hoffen, alles würde dann anders sein - besser eben. Doch ohne unsere Mithilfe, indem wir uns vom Alten befreien, kann sich nichts ändern. Wir sind selbst verantwortlich für uns, für unsere Gedanken und Gefühle, für unser Handeln und Nicht-Handeln. Und so sind wir es selbst, die unter all den möglichen Wahrscheinlichkeiten der Zukunft auswählen, was wir erfahren.

Es sind unsere persönlichen Entscheidungen, die wir treffen, die den Ausschlag geben. So sind wir unser eigener Schöpfer unserer Erfahrungen, oftmals noch unbewußt, doch können wir unseren Erfahrungen eine neue positive Richtung geben, indem wir uns bewußt entscheiden. Niemals sollte die Angst uns dabei leiten - das haben wir lange genug getan - sondern die bewußte Entscheidung aus Liebe für uns ist der eigentliche Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft. Die Mayas haben das gewußt. Lernen wir von ihnen!

* Zecharia Sitchin, "Die Kriege der Menschen und Götter"
Magda Wimmer, "Die Maya" http://www.mayaresonance.com
José Arguelles, "Der Maya-Faktor" (beim Koessner-Verlag)
Briner/Spilsbury, "Das Maya-Orakel"

Mittwoch, 25. August 2010

Staaten im Wandel - Schweiz

Solange die Umfrage noch läuft, möchte ich es nicht versäumen, auch für unsere Schweizer Leser ein Länderhoroskop zu besprechen. Übrigens gehören die Länderhoroskope durchaus zu den 2012-Themen, in denen ich beschreibe, wann sich in den einzelnen Staaten der kommende Wandel vollzieht. Dies geschieht natürlich nicht automatisch, sondern bedarf unser aller tatkräftigen Mithilfe - indem wir unseren eigenen inneren Befreiungsprozeß durchlaufen und aussprechen, was nicht stimmt, und durch unsere täglichen Entscheidungen - die das Herz bestimmen sollte.

Die Geschichte der Schweiz liest sich abenteuerlich: http://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz Sie befreite sich aus römischer Vorherrschaft und gründete im August 1291 eine Eidgenossenschaft, die Confoederatio Helvetica: die ersten Urkantone schworen sich Hilfe und Beistand und pochten auf ihre Unabhängigkeit. Es gab innere Religionskämpfe und äußere Grenzkämpfe mit Italien und Frankreich, bevor sich die Schweiz in ihrer heutigen Verfassung am 12.09.1848 um 11h12 in Bern begründete. Das Besondere an ihrer halbdirekten Demokratieform ist, daß es auch Volksabstimmungen gibt, sowie einzigartig auch ihre außenpolitische Neutralität (ich wünschte, D hätte das auch).

Der Skorpion-AC kennzeichnet die Eidgenossenschaft sehr schön. Sie ist eine feste Gemeinschaft, die allerdings auch ein geschlossenes System bildet. Dieses System bestimmt auch die Lebensform (Pluto in 5), was das spontane Leben jedoch auch unterdrücken kann. Gegen jede Art von Unterdrückung ist der Uranus im Widder gleich neben dem Pluto, so wird vehement gegen jeglichen Druck protestiert.

Auch bei der Schweiz finden wir Saturn in 4 als Symbol für die Berge im Land. Ebenso der Mond befindet sich in 4 in den Fischen, als uralte Tradition einer empfindsamen Volksseele. Die Schweizer haben ein hohes Bewußtsein von Einheit (Neptun auf 0° Fische in 3) und Zusammengehörigkeit, wenn ihnen nicht manchmal zu konservative Denkrichtungen das Leben schwer machen - doch gibt es genügend Freidenker, die gegensteuern (Konflikt von Doppelherrscher Saturn und Uranus Haus 3). Das 'Geldhaus', also Haus 2, ist im Schützen und sehr offen für ausländische Anleger (Jupiter in 9) und vermittelt damit eine starke innere Sicherheit. Man gibt gern und großzügig, behält sich jedoch die Mitsprache des Volkes vor (Mond H9). Jupiter in 9 erzählt auch von der starken religiösen Verbundenheit dieses Volkes, und einer stolzen Bewußtheit der Unabhängigkeit.

Im 10. Haus finden wir gleich 4 Planeten: Venus, Mars, Merkur und Sonne. Dies kennzeichnet auch die ungewöhnliche Regierungsform durch einen Bundesrat, der im Wechsel den Präsidenten stellt. Venus und Mars stehen hier für den leidenschaftlichen Kampf für das Ziel, Harmonie von Bedeutung hervorzubringen. Diese Ideale (Merkur H8 + 10) werden verteidigt, sobald die konservativen Bestrebungen zuviele Regelungen aufstellen (Opposition Saturn in 4). Das 'heimliche' Ideal ist jedoch der freiwillige Zusammenschluß, aus der sich die Volksseele identifiziert (Mond Mitherrscher von 8 in 4).

Das laufende Saturn/Pluto-Quadrat steht seit einem guten Jahr auf der Venus/Mars-Konjunktion und so ist erheblicher Druck auf den inneren Freiheitskampf entstanden, sowie auf die finanzielle Situation. Es ist wichtig, sich jetzt vehement von unterdrückenden Elementen zu befreien (Jupiter/Uranus-Konj. in Opp. zu Venus/Mars), weil sonst das freiheitliche Leben allzusehr darunter zu leiden hat. Spätestens im Januar 2011 sollte hier der Durchbruch gelingen, wenn Saturn abgezogen ist und Jupiter/Uranus die letzte Opposition bilden.

Liebe Schweizer, ihr habt eine starke intuitive Wahrheit in euch, die ihr bitte hütet wie euren Augapfel. Es ist in dieser Zeit von großer Wichtigkeit, alles zu benennen, was nicht stimmt und was unterdrückt. Wenn ihr offen für die Wahrheit eintretet (die momentan sehr leidet, Orcus Konj. Neptun), kann sich der Freiheitswille stärker behaupten. Verlaßt euch auf euer gutes Empfinden und trefft auch Entscheidungen vom Herzen her. Der Uranustransit über Venus und Mars dauert noch bis Frühjahr 2012, bis dahin solltet ihr euch von jeglicher Fremdbestimmung befreit haben. Viel Glück dafür, und Hut ab vor eurer Unabhängigkeit!

Sonntag, 22. August 2010

Der Vollmond am 24. August 2010

In meinen Artikeln gab ich bereits mehrfache Hinweise, daß wir uns in einem kritischen Jahr befinden, deshalb, weil wir innerhalb der großen Zyklen gleich drei verschiedene Krisen haben, die prüfen, ob wir unsere Lektionen gelernt haben. Des weiteren sind unsere Entscheidungen in dieser Krise, die viele Lebensbereiche betrifft, von großer Bedeutung - weil wir damit die Weichen für die Zukunft stellen. So gibt es einige ruhige Phasen, aber auch mehrere Kulminationspunkte. Der kommende Vollmond am 24. August (19h04 MESZ) berührt zwar nicht das große Kardinale Kreuz, lenkt unseren Blick jedoch sehr deutlich auf entstandene Schäden.


Ein neuer Aufbruch steht an, in dem wir am besten ein komplett neues Finanzsystem etablieren sollten: Jupiter/Uranus-Konjunktion an der Spitze des 2. Hauses. Doch noch werden die neuen Impulse von Saturn blockiert, dessen Einfluß jetzt immer mehr nachläßt. Hingegen wirkt das Quadrat von Pluto aus 11 wie ein Rausch, die alten überholten turbokapitalistischen Maßnahmen weiterhin zu verstärken - es wird immer noch nicht von allen verstanden, daß ein grundlegender Wandel absolut notwendig wird. Hier wird also die Schraube des vermeintlichen 'Aufschwungs' nochmals richtig überdreht, während der Vollmond sein Licht eher auf Mangel und Leid wirft - die Diskrepanzen könnten nicht größer sein.

Der vorhergehende Neumond im Löwen betonte die Wichtigkeit und den Erhalt des Lebens. Zu Vollmond sollte dies zur Blüte gelangen, doch was hier offenbar wird ist, daß die riesigen Ausmaße von hungernden und leidenden Menschen in vielen Katastrophengebieten jetzt erst richtig sichtbar werden (Mond Konj. Neptun + Chiron). Es sind Ausmaße unvorstellbarer Größenordnungen, wie wir sie bisher noch nicht erlebten. Dabei ist das entstehende Leid unermeßlich (Sonne Konj. Orcus). So ist die Weltgemeinschaft aufgerufen zu helfen, wobei offensichtlich wird, daß viele der in Pakistan herrschenden Korruption nicht über den Weg trauen. Trotz allem wird es Zeit für uns, uns nicht mehr von den anderen Menschen getrennt zu sehen, sondern sich darüber bewußt zu werden, daß wir alle miteinander verbunden sind. So ist ihr Schmerz auch unser Schmerz - und wir sollten unser Möglichstes tun, dies abzustellen oder zu lindern.

Die Konstellation Mond/Neptun/Chiron in Opposition zu Sonne/Orcus zeigt ebenso deutlich, was wir dem Meer angetan haben, und den Lebewesen, deren Element das Meer ist. So dürfte es neue und katastrophale Erkenntnisse über den Zustand der Golfregion geben, inclusive der Langzeitschäden, die das großzügige Verteilen des Nervengifts Corexit nach sich ziehen kann: die gesamte Nahrungskette wird davon beeinträchtigt sein. Dies geht nicht nur die Amerikaner etwas an, sondern uns alle, da wir abhängig sind vom Überleben der Meere. Wir können unsere Liebe und Energie dafür einsetzen (Venus/Mars Konjunktion in der Waage), Petitionen in Umlauf zu bringen, an den Umweltminister zu schreiben und die Regierung zu bitten, sich für den Stop von Ölbohrungen in der Tiefsee einzusetzen - hier sind Intuition und Einfallsreichtum gefragt, wie auch unsere Zivilcourage. Die Verantwortung tragen wir alle. Unser Überleben hängt von diesen Entscheidungen ab.

Donnerstag, 19. August 2010

Die Kunst des Zeitlinienspringens

In der Welt, wie wir sie bisher kennen, verläuft die Zeit linear. Doch spätestens seit Einstein wissen wir auch, daß Zeit veränderlichen Faktoren unterliegt, wie Masse und Geschwindigkeit. Auch kennen wir das Phänomen, wenn wir auf etwas warten, uns die Zeit sehr lang vorkommt; und wenn wir konzentriert arbeiten, rast sie nur so dahin. In den letzten Jahren war verstärkt festzustellen, daß die Zeit gefühlt viel schneller läuft, während die Uhrzeiger scheinbar immer gleich schnell laufen.

Die Veränderungen, die wir selbst in den letzten Jahren durchliefen, hat uns ebenso ein anderes, neues  Zeitgefühl beschert. Dies ist auch von unserem Bewusstsein abhängig, und wie weit wir uns innerlich auf äußeres Geschehen einlassen oder zurückziehen. Dies kann so weit gehen, das Gefühl zu bekommen, man wird von den anderen gar nicht gesehen - als hätte man eine Tarnkappe auf. Zeit ist eben eine Dimension, die wir noch nicht in ihrer Tiefe verstanden haben.

Wer wirklich etwas von Zeit versteht, ist eine Zivilisation, die sich die Hathoren nennen. Sie geben durch Tom Kenyon Botschaften an uns, die in ihrer Prägnanz und Wichtigkeit nicht zu unterschätzen sind. Tom ist ein begnadeter Musiker und Therapeut, dessen Bücher ich sehr schätzen gelernt habe. In ihrer neusten Botschaft erläutern die Hathoren die Kunst des Zeitlinienspringens. Sie sagen, es wäre absolut wichtig für uns, die alte Zeitlinie bewußt zu verlassen und uns in die neue Zeitlinie zu bewegen und vor allem: den Fokus auf sie gerichtet zu halten.

Ihr existiert, wie wir bereits bei vielen Gelegenheiten zuvor sagten, gleichzeitig in multiplen Zeitlinien und Wahrscheinlichkeiten. Eine der Zeitlinien, die Ihr und die Menschheit in diesem Moment leben, ist eine Erfüllung der Prophezeiung von Verhängnis und planetarischer Zerstörung. Dies ist eine sehr wirkliche Zeitlinie. Aber es ist nur eine mögliche Zeitlinie. Ihr seid an einem Kreuzungspunkt, einem Zeitknoten, an dem es möglich ist, vom „Tag des Jüngsten Gerichtes“ in eine neue Form der Erde und eine neue Ordnung der Existenz zu springen.
Diese Zeitlinie, die wir die Neue Erde nennen, ist eine sehr andere Dimension der Erfahrung als Eure jetzige Realität. In dieser Zeitlinie ist die Erde zutiefst geehrt und in Dankbarkeit gehalten durch den Großteil der Menschheit, die die Wahrheit dessen versteht und würdigt, dass alles Leben miteinander verbunden ist.
Hier ist die Erde nicht aus Profitgründen verwüstet und ausgebeutet – am Rande des Zusammenbruchs ihres Ökosystems. Technologien wurden durch das Anheben des menschlichen Bewusstseins transformiert. Verschwunden sind die lebensbedrohenden Technologien und lebensschädigenden Denkarten Eurer jetzigen Ära. Kriege gehören der Vergangenheit an. Die Kontrolleure, die negative Kräfte auf Eurer Schicksal durch Manipulation von Religion, Ökonomie und internationalen Angelegenheiten lenkten, haben Ihre Kräfte eingebüßt. Das Leben selbst wird als heilig erachtet, und ein neues Verständnis von der Heiligkeit der Materie wird von der Menschheit angenommen. Es gibt keinen Krieg zwischen Himmel und Erde in dieser neuen Welt.
Es gibt noch mehr Dinge, die wir über diese Zeitlinie sagen könnten, aber Ihr habt, hoffen wir, ein Gefühl davon, was diese und die andere Zeitlinie, die ultimativ zur Zerstörung führen wird, unterscheidet. (...) Jede Person, die an die Zeitlinie von Verhängnis, Zerstörung und Horror glaubt, wird zu dieser Realität beitragen. Jeder, der die Zeitlinie der Neuen Erde für wahr halten wird, wird zu ihrer Realität beitragen.
Ihr seid nicht machtlos in dieser Situation. Ihr haltet in Eurer eigenen Natur die Kraft radikaler Veränderung für Euch und den Planeten – insbesondere für die Menschheit. Wenn Ihr eine Resonanz mit der Zeitlinie der Neuen Erde fühlt, und wenn Ihr in dieser neuen Ordnung des Seins zu leben wählt, werdet Ihr Euer Gewicht dort hinzufügen, sozusagen, und helfen, die Waagschalen zu verändern (den Ausschlag zu geben).
Empfehlenswert ist der ganze Text: 
http://tomkenyon.com/die-kunst-des-zeitlinienspringens vor allem, wenn ihr die Technik erlernen wollt. Die Hathoren machen deutlich, wie wichtig es für die Menschheit ist, jetzt klare Entscheidungen zu treffen, wohin unsere gemeinsame Reise gehen soll.

Das Zusammentreffen dieser Zeitlinien spiegelt sich auch deutlich in den großen Planetenzyklen, deren kritische Phasen (s. "Wirtschaftskrise und Planetenzyklen") in diesem Jahr aufeinander treffen. Wir sind als Kollektiv einer Zeitlinie gefolgt, die uns - wenn wir so weiter machen - in weitere Zerstörung unseres Lebensraumes führen wird. So sind wir gehalten, uns die Lage ungeschminkt anzusehen, um zum Ursprung zurückzukehren: wie sollte es eigentlich wirklich sein? Womit müssen wir sofort aufhören? Was ist erforderlich, bessere Bedingungen herzustellen? Was muß neu organisiert werden, und was kann jeder Einzelne tun?

Was in dieser Zeit vor allem wichtig ist, ist auf unser Herzgefühl und unsere Intuition zu hören. Im Herzen sind wir verbunden mit der Heiligkeit allen Lebens, und von dort aus können wir die besten Entscheidungen treffen. Wenn wir uns unserer Verantwortung bewußt sind, können wir auch wunderbare Lösungen erschaffen, indem wir gemeinsam den Weg des Herzens gehen.

Mittwoch, 18. August 2010

Staaten im Wandel - Österreich

Unsere deutschsprachigen Nachbarn haben wie wir einen Löwe-Aszendenten, ganz am Ende auf 27°, sodass wir davon ausgehen können, dass eine gewisse Reife erlangt wurde. Löweeigenschaften sind Autorität, Selbstbewußtsein und Führungsqualität, wobei Stolz und Dominanz überwunden werden müssen. 

Als Löwe ist man im Zentrum, des Geschehens, des Lebens wie auch mitten in Europa. Österreich hat eine lange Tradition, es war früher eine Monarchie von Bedeutung, was noch in der Sonnenstellung im 10. Haus ersichtlich ist. So hat auch die 2. Republik die Aufgabe, eine Führung von Bedeutung zu werden, und zwar hauptsächlich in wahrer Autorität, Kreativität und Lebendigkeit.

Dieses Land ist sehr traditionell, erkennbar an der Stiersonne, die am liebsten alles so lässt wie es ist, und am Saturn in 4, dicht am IC, der Verantwortung für die Heimat erkennen lässt und auch ein Symbol für die Berge ist, die schließlich hier zuhause sind. Die Stiersonne hat jedoch erheblichen Druck vom Pluto aus 12, der das 4. Haus beherrscht: so ist zu vermuten, dass die Vergangenheit eine Belastung sein kann, wenn sie verdrängt wird, und somit aufgearbeitet werden muss. Für die Republik bedeutet es auch, daß die eigentlichen Herrscher Macht im Verborgenen ausüben, heimlich und unerkannt. Beides hindert die Sonne am Strahlen; die Regierung könnte somit einem Druck ausgesetzt sein, der von Vorstellungen oder Plänen bestimmt ist, sodass sie an Autorität einbüßt.


Ganz im Gegensatz dazu steht der Mond im Wassermann in 7: ein aufgeschlossenes Volk mit Interesse an Begegnung, Öffnung und Erneuerung. Diesen Bedürfnissen der Österreicher kann die schwerfällige Sonne / Regierung im Stier ganz und gar nicht gerecht werden. So dürften sich die Menschen hier ständig unter Druck fühlen, an ausgedienten Strukturen festhalten zu müssen, die sie als längst überholt betrachten. So lieben sie auch spontane Reisen und Austausch mit anderen Völkern (Venus im Widder in 9) und sind sehr künstlerisch und musisch inspiriert (Mond Trigon Neptun in Waage). Die Österreicher haben ein feines Gespür für die Wahrheit, und sind sehr um Aufarbeitung und Bereinigung bemüht (Neptun Trigon Mars). Sie mögen es jedoch nicht, wenn andere in irgendeiner Form ihren Freiheitsdrang angreifen (H9 in 11 Mars). Doch Jupiter/Uranus in 11 stellt sicher, dass sie ihren Freiheitswillen behalten.

Dieser könnte jedoch ab Herbst in Bedrängnis kommen (Saturn Auslösung Okt.10), denn es wird dann eine Anpassung an Einschränkungen verlangt werden. Gerade jetzt wird der aufsteigende Mondknoten ausgelöst, was bedeutet, dass wichtige Entscheidungen anstehen, die unbedingt Raum für genügend Freiheit und Lebendigkeit schaffen müssen. Zu oft schon haben Fremdbestimmung die eigene Freiheit angegriffen (Mars H9 am abst. Mondknoten). Es ist ebenso von großer Wichtigkeit, Wahrheit zu fordern und Verschleiertes aufzudecken. Dazu ist es notwendig, in die vollständige Selbstbestimmung zu gehen, und vor allem dem eigenen Gefühl zu vertrauen (Saturn in 4). Wahrheit und Selbstbestimmung sind somit die Voraussetzung, die Freiheit behalten zu können!
 

Seefeld
Das Volk hat die letzten Jahre eine Leidensphase hinter sich, in der es sich völlig unverstanden in seinen freiheitlichen Bedürfnissen fühlt. Gleichwohl sind die Menschen irritiert und wissen nicht genau, wie es weitergehen soll (Neptun/Chiron Transit auf Mond und DC). Diese Unsicherheit dient dazu, sich von allen Vorstellungen zu lösen, die hinderlich sind. Dieser Prozess dauert noch bis Januar 2011 an. Anfang Oktober und Ende Januar ensteht jedoch viel Kraft für neue Entscheidungen (Uranus Quadrat Mondknoten), die ihr, liebe Nachbarn, doch auch bitte wahrnehmen mögt! Es ist unbedingt anzuraten, die volle Souveränität zu behalten. Seid euch eurer wahren Stärke bewußt und lasst euch nichts vormachen!

Des weiteren stehen in den nächsten 2 Jahren keine großen Veränderungen durch Transite an. Das Landeshoroskop ist einmalig geschützt und getragen durch die großen Trigone von Mond, Mars und Neptun sowie Venus, Pluto und Mondknoten. Zum nächsten Geburtstag im Mai wechselt der 7er-Rhythmus in die Schützephase, sodass eine neue positive Aufbruchsstimmung in die Freiheit entstehen dürfte.

Viel Glück und alles Liebe!

Horoskopdaten-Quelle: sternwelten.at

Nachtrag 26.04.11
Mir ist grade aufgefallen, daß die kommende Mondfinsternis am 15. Juni 2011 auf eurem Merkur steht. Als H2 werden die Finanzen betroffen sein, als H11 ist dadurch die Freiheit in Mitleidenschaft gezogen. Es werden wohl die meisten €uro-Länder im Juni betroffen sein ...